Zugleistung 2019


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Spannende Wettkämpfe lieferten sich die Teilnehmer wieder beim diesjährigen Zugleistungswettbewerb der Kaltblut- und Haflingerzüchtervereinigung Bayerischer Wald am Pfingstsonntag auf der Amberger Wiese in Bad Kötzting. Den ganzen Tag über herrschte sonniges Wetter, weshalb die Arena im Laufe des Tages in eine Staubwüste verwandelt wurde. So zogen beim Start der Gespanne oft große Staubschwaden über das Gelände.


Neu war heuer die entgegengesetzte Zugrichtung, in der die Pferde den Schlitten bewegen sollten. Wegen der großen Kuhle, die sich in den vergangenen Jahren im Startbereich gebildet hatte, versuchte der Verein, dadurch die Startbedingungen zu erleichtern.





In der im vergangenen Jahre geschaffenen leichte Klasse für Pferde bis 650 Kilogramm Lebendgewicht, gingen nur vier Teilnehmer an den Start. Diese konnte Johann Wittenzellner aus Bad Kötzting mit seinem Schwarzwälder Kaltbluthengst „Moritz“ für sich entscheiden.


In der leichten Kaltblutklasse traten 24 Gespanne gegeneinander an, wobei sich Wolfgang Dreher aus dem österreichischen Vorarlberg mit seinem Wallach „Bubi“an die Spitze setzte. Die Teilnehmer dieser Klasse lieferten eine so gute Leistung, dass es erst im vierten Durchgang zu einer endgültigen Entscheidung kam, was die Veranstaltung letztendlich hinten hinaus verzögerte.



Bürgermeister und Schirmherr Markus Hofmann freute sich in seinem Grußwort über die Anziehungskraft, die diese Traditionsveranstaltung nach wie vor auf die Zuschauer ausübe. Er durfte zusammen mit dem diesjährigen Pfingstbrautpaar die Sieger und Platzierten aus 27 Gespannen der mittelschweren Klasse auszeichnen.


Für die staatliche Spielbank Bad Kötzting, die wieder Hauptsponsor der Veranstaltung war, nahm Direktor Klaus Schleicher die Siegerehrungen mit Unterstützung durch die Vorsitzenden des Vereins vor. Ehrenpreise waren außerdem durch die Besitzerin der Wiese, Hilde Amberger und die Festwirtsfamile Strauss gestiftet worden. Der Gewinner der mittelschweren Klasse, Thomas Müller aus Alfdorf in Baden-Würtemberg, widmete den ersten Platz in der mittelschweren Kaltblutklasse seinem erst in diesem Jahr verstorbenen Freund, Marcell Schmuderer aus Hohenwarth.



Zum letzten Mal seinen Dienst als Streckenmesser versah heuer Franz Hackl. Diese wichtige Aufgabe bei der Zugleistung, bei der oft Zentimeter um den Sieg entscheiden, übernimmt künftig Eduard Griesbeck, der sich in diesem Jahr bereits durch Hackl anlernen ließ. Neu im Schiedsgericht war heuer Christian Huber, der für den im vergangenen Jahr verabschiedeten Anton Sauerer nachrückte.



In der schweren Kaltblutklasse setzte sich überraschend Matthias Irrgang mit seinem Deckhengst „Sixl“ gegen die starke Konkurrenz durch. Der Sieg im Doppelzug ging an das Gespann von Franz Pönn und Matthias Fürch aus Rinchnach. Die Veranstaltung, die von Patricia Eckl aus Runding moderiert wurde, dauerte bis nach 21 Uhr an. Noch bei Einbruch der Dunkelheit verfolgten die Zuschauer gespannt die endgültige Entscheidung in der „Königsdisziplin“ Doppelzug.

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Die Ergebnisse